
Zentrales Ziel ist die Schaffung eines integrierten ÖV-Systems für das Gebiet der Euregio mit direkten, dicht vertakteten grenzüberschreitenden Verbindungen auf Straße und Schiene, attraktiven durchgängigen Tarifen und einfachem, schnellem Informationszugang.
Mittelfristiges Ziel ist die Gründung eines euregionalen Verkehrsverbundes - des sogenannten Verkehrsverbund Maas-Rur.
Wichtigstes Instrument zur Umsetzung der o.g. Ziele ist der ENVP. Dieses Projekt, ebenso wie die Euregionale Koordinierungsstelle kofinanziert aus Interreg IIIA-Mitteln aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE), befindet sich derzeit in der Erstellungsphase und steht kurz vor der Fertigstellung.
Unterteilt in die Bereiche Netz & Verkehrsangebot, Tarif & Vertrieb, Marketing & Kundeninformation sowie Finanzierung, soll der ENVP als gemeinsames Planungswerk aller für den ÖV zuständigen Instutionen in der EMR die vielfältigen Hindernisse und Barrieren bei der Planung von grenzüberschreitenden Angeboten abbauen und Basis für eine sinnvolle, schrittweise Weiterentwicklung des euregionalen Bus- und Bahnnetzes sein, in die selbstverständlich auch die jeweiligen Verkehrsunternehmen eng und dauerhaft eingebunden sein müssen.
Um jedoch bereits vor Fertigstellung des ENVP zu konkreten Verbesserungen zu gelangen, wurde von der ÖV-Plattform bereits 2005 das ÖV-Sofortprogramm beschlossen und umgesetzt. Das ÖV-Soforprogramm enthält diverse kleinere Maßnahmen, die sich auch im ENVP wiederfinden, jedoch schon kurzfristig umgesetzt wurden bzw. werden. Beispiele für diese Maßnahmen sind der Bau einzelner neuer Haltepunkte für den euregionalen Bahnverkehr sowie die Verstärkung des Marketings für vorhandene grenzüberschreitende Angebote.

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