
1993 übernahm der Kreis Düren die Strecken Linnich/Jülich - Düren im Norden und Düren - Heimbach im Süden des Kreisgebietes von der damaligen Deutschen Bundesbahn. Die beiden Eisenbahnstrecken bilden heute das Rückgrat des öffentlichen Nahverkehrs im Kreis Düren.
Durch die Modernisierung der Haltepunkte, den Einsatz der Triebfahrzeuge Regio Sprinter, bauliche Veränderungen zur Verkürzung der Reisezeit und die kontinuierliche Ausweitung des Fahrplanangebotes konnten Steigerungen der Fahrgastzahlen von bis zu 500% erzielt werden.
Unter Beteiligung der privaten R.A.T.H. GmbH wurde das Produkt Rurtalbahn im Jahr 2003 aus der Hand der Dürener Kreisbahn heraus in ein eigenständiges Unternehmen, die Rurtalbahn GmbH, überführt.
Die Rurtalbahn bringt nicht nur Berufs- und Schulpendler schnell und zügig an ihr Ziel, sondern erfreut sich gerade bei Ausflüglern in die Rureifel zum Tor des Nationalpark Eifel großer Beliebtheit.
Darüber hinaus ist die Rurtalbahn jedoch auch in anderen Verkehrssegmenten tätig. So vermietet die Rurtalbahn GmbH Fahrzeuge, führt Sonderfahrten durch und beteiligt sich an überregionalen SPNV-Ausschreibungen. Durch das Geschäftsfeld Cargo werden regionale, überregionale und internationale Güterverkehre in steigender Zahl abgewickelt. Die moderne Fachwerkstatt übernimmt die komplette Instandsetzung der eigenen Fahrzeuge sowie Arbeiten an Fahrzeugen Dritter. Zusätzlich werden Beratungs- und Planungsleistungen für Dritte angeboten.
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