
Zahlreiche Zeugnisse der jahrhundertealten Bergbaugeschichte sind in der Aachener Region heute noch erhalten. Einige Gruben wurden restauriert und zu Museen umgestaltet.
Die Landschaft entlang der Wurm ist geprägt von den Halden, Schritt für Schritt werden diese bepflanzt und in Naherholungsgebiete umgewandelt. Mit der
euregiobahn können Sie sich auf eine spannende Zeitreise begeben und den Spuren der Steinkohle folgen. Täglich pendelt die Bahn im Stundentakt von Eschweiler und Stolberg über Aachen und Herzogenrath bis Merkstein und Alsdorf.
Zwei besondere Ausflugsziele sind das
Bergbaumuseum »Grube Anna II« in Alsdorf und der
Haldenpark »Grube Adolf« in Merkstein. Anna II beheimatet seit einigen Jahren das regionale Museum für Sozial-, Wirtschafts- und Technikgeschichte des Steinkohlebergbaus. Zahlreiche Exponate der sozialen und technologischen Bergbaugeschichte wurden dort gesammelt und deponiert und »in nachgebauten Strecken originalgetreu wieder aufgebaut«. Das Museum ist in Kauengebäude, Fördermaschinenhaus und Schmiede untergebracht. Auf dem Gelände stehen außerdem das Verwaltungsgebäude (Baujahr 1930) und ein Belegschaftsgebäude.
Der Bergbaudenkmal-Verein in Merkstein pflegt das immer noch intakte Maschinenhaus der »Grube Adolf«. Regelmäßig werden Führungen angeboten und jeden Sonntag findet von 10 bis 13 Uhr ein Frühschoppen statt. | Text:
Klenkes
Die Gruben liegen beide unmittelbar an der euregiobahn-Strecke (RB 20) und sind von den Haltepunkten aus in fußläufiger Entfernung erreichbar.
Museum »Grube Anna II«
Führungen durch die Gebäude des Bergbaumuseums jeden Sonntag um 14 Uhr. Gruppen und Schulklassen können unter Tel.: 0 24 04 - 55 87 80 gesonderte Führungstermine vereinbaren.
Haldenpark »Grube Adolf«
Regelmäßig werden Führungen angeboten. Infos unter Tel. 0 24 06 - 6 20 39.

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